Baurecht Seminare

Die nachfolgenden Seminare sind speziell für Baupraktiker konzipiert. Architekten, Bauunternehmer, Bauingenieure, öffentliche und private Auftraggeber und Sachverständige werden in Intensiv-Seminaren praxisnah und anhand der neuesten Gerichtsentscheidungen im privaten Baurecht geschult.

Baurechts-Report Seminare, München

VOB Intensiv-Seminar für Bauleiter
München, 26. Oktober 2016

Dieses bewährte Intensiv-Seminar zur gezielten Bauleiterschulung trainiert anhand neuer aktueller Fälle richtiges rechtliches Verhalten des Führungspersonals auf der Baustelle.

Aus dem Inhalt:
- Was der Bauleiter über den Abschluss von Vereinbarungen wissen muss.
- Der notwendige Schriftverkehr des Bauleiters.
- Die erforderliche Baustellen-Dokumentation.
- Rechtsfragen, die der Bauleiter vor Arbeitsaufnahme klären sollte.
- Technische Fragen, die der Bauleiter vor Arbeitsaufnahme prüfen sollte.
- Wie vermeidet man Fehler bei Nachträgen?
- Richtiges Verhalten bei der Anmeldung von Bedenken und Behinderungen.
- Was tun bei Beschädigungen noch nicht abgenommener Leistungen?
- Schnelles Erreichen der Abnahme.
- Richtiges Verhalten bei Mängelrügen.
- Fehlervermeidung bei der Abrechnung.

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Der gestörte Bauablauf - Bauzeitänderungen - Nachträge
München, 09. November 2016

Baumaßnahmen werden heute in der Regel unter hohem Termindruck abgewickelt. Damit wächst das Risiko der Baubeteiligten, dass durch Planungsverzug, durch nicht rechtzeitige Vorleistungen oder andere Bauablaufstörungen Verträge angepasst, Nachträge gestellt und Schadensersatzforderungen geltend gemacht werden müssen. Die Rechtsprechung zu diesen Fällen ist ebenso vielfältig wie kompliziert. Die Anforderungen an die Baubeteiligten bezüglich der hier wahrzunehmenden Informations- und Nachweispflichten sind hoch. Dieses Intensivseminar vermittelt dem Baupraktiker hierzu alles Wichtige, das er in rechtlicher und baubetrieblicher Hinsicht wissen muss.

Die Seminarteilnehmer erhalten hierzu kostenfrei das gerade erschienene Praktikerhandbuch "Bauzeit und Behinderung" von Biermann, Frikell, Hofmann

Aus dem Inhalt:
- Die korrekte Berechnung von Ausführungsfristen.
- Welche Ansprüche hat der Auftraggeber bei verzögerter Ausführung?
- Welche Ansprüche hat der Auftragnehmer bei Behinderungen, die der Auftraggeber zu vertreten hat?
- Haftet der Auftraggeber auch, wenn er an der Behinderung nicht schuld ist?
- Welchen Inhalt hat eine korrekte Behinderungsanzeige?
- Wie wird die neue Bauzeit nach Beendigung einer Behinderung ermittelt?
- Welcher Behinderungsschaden ist dem Auftragnehmer zu ersetzen?
- Wie muss der Behinderungsschaden nachgewiesen werden?
- Wie wird der Behinderungsschaden berechnet?

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Subunternehmereinsatz: Vertragsgestaltung - Risikovermeidung - Kontrollen in der Praxis
München, 17. November 2016

Der Einsatz in- und ausländischer Subunternehmer ist heute praktisch unvermeidlich, andererseits aber aufgrund der gesetzlichen Haftungstatbestände und der damit verbundenen finanziellen und strafrechtlichen Risiken riskant.

Dieses Seminar gibt Hinweise zur Minimierung dieses Risikos bei der Vertragsgestaltung und Vertragsdurchführung. Zudem erfahren die Teilnehmer aus erster Hand, wie der Zoll die gesetzlichen Vorgaben kontrolliert und bei Verstößen sanktioniert.

Aus dem Inhalt:
- Abgrenzung des Subunternehmervertrages von der Arbeitnehmerüberlassung und der Scheinselbständigkeit
- Bürgenhaftung nach dem AEntG für Mindestlöhne und SOKA-Beiträge, Sozialversicherungs- und BauBG-Beiträge sowie für Steuern
- Vorbeugende Maßnahmen durch sinnvolle Vertragsgestaltung
- Grenzen der Vertragsgestaltung durch das AGB-Recht
- Kontrollmaßnahmen während der Vertragsdurchführung
- Mögliche Sanktionen bei Verstößen gegen Subunternehmerpflichten
- Besonderheiten beim Einsatz ausländischer Subunternehmer
- Durchgriffshaftung nach dem Bauforderungssicherungsgesetz
- Aufgaben und Befugnisse des Zolls
- Auf der Baustelle vorzuhaltende Unterlagen zur reibungslosen Prüfung durch den Zoll

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Seminare vom Werner Verlag

2. Fachanwaltslehrgang der Zeitschrift Vergaberecht
Erfahrene Referenten - hohes Niveau
Ab 22. September 2016 in Frankfurt am Main

Der Fachanwaltslehrgang vermittelt das neue Vergaberecht. Die Referententeams gestalten die jeweiligen Bausteine abwechslungsreich anhand praxisrelevanter Problemstellungen  und aus verschiedenen Blickwinkeln.
Es wird auf dem Wissensstand der Teilnehmergruppe aufgebaut. Wie sich beim ersten
Fachanwaltslehrgang gezeigt hat, ist er deshalb auch für erfahrene Vergaberechtler sehr lehrreich und interessant.
Für Mitarbeiter der Verwaltung und von Unternehmen ist der Lehrgang zur Einarbeitung in das neue Vergaberecht ideal geeignet, weil er modulweise  buchbar ist. So können Sie sich über die Inhalte und Auswirkungen der Vergaberechtsreform speziell zu Ihrem Tätigkeitsbereich informieren.
Zum Sonderpreis kann aber auch der gesamte Kurs ohne Klausuren gebucht werden.
Für Mitglieder der AG Vergaberecht im DAV besteht ein Rabatt von 20% auf den Veranstaltungspreis.
Für jeden Teilnehmer ist der Onlinezugang zu allen Ausgaben der Zeitschrift Vergaberecht  und zu den Vergaberechtskommentaren des Werner Verlages für die Dauer des Fachanwaltslehrgangs inklusive.

Fachliche Leitung: Rechtsanwalt Bernhard Stolz, Herausgeber der Zeitschrift Vergaberecht


1. Deutscher Preisrechtstag
3. November 2016, Köln

Muss das öffentliche Preisrecht reformiert werden? Der 1. Deutsche Preisrechtstag am 3. November 2016 in Köln widmet sich ganz dieser Frage. Die Normen des Preisrechts und ihre Anwendung werden aus den verschiedenen Perspektiven der Verwaltung, der Wissenschaft und der praktischen Anwendung daraufhin beleuchtet, ob und welche Änderungen erforderlich sind.
Maßgebliche Entscheidungsträger, Experten und Anwender aus Wissenschaft, Verwaltung, Anwaltschaft, Literatur und Praxis kommen an diesem Tag zusammen, um darüber zu diskutieren, wie das Preisrecht zu reformieren ist.

Moderatoren: Rechtsanwalt Dr. Marc Pauka, HFK Rechtsanwälte LLP, Frankfurt
Diplom-Betriebswirt Michael Singer, Hamburg


Intensivseminar Internationales Baurecht

Grenzüberschreitende Projekte erfolgreich planen, verhandeln und begleiten.
22. September Hamburg, 23. September Frankfurt am Main
In diesem Seminar werden der Rechtsrahmen, die erforderlichen Arbeitsabläufe, Chancen und
Risiken bei internationalen Bauprojekten systematisch dargestellt. Viele Beispiele aus der Praxis verdeutlichen, worauf es ankommt, um letztlich erfolgreich zu beraten und Verträge abzuschließen.
Das Seminar ist für diejenigen konzipiert, die sich mit System in dieses Rechtsgebiet einarbeiten wollen bzw. das vollständige Zusammenspiel der verschiedenen rechtlichen Aspekte kennen möchten:
 
1. Grundregeln des Internationalen Privatrechts
2. Grundregeln des internationalen Rechts
3. Überblick und Stellenwert der gängigsten Standard-
    musterverträge
4. Struktur der FIDIC, NEC 3 und weiterer Vertragsmuster
5. Einführung und Vertiefung im Internationalen Recht der
    Streitentscheidung (ADR, staatliche Gerichte, Schiedsgerichtsbarkeit)
6. Praxisbeispiele mit konkreten Vertragsansätzen und Mustern
7. Aktuelle Rechtsprechung zum Internationalen Bauvertragsrecht

Referent: Prof. Dr. Bastian Fuchs


1. Fachkonferenz Baubetrieb u. Baurecht im Gespräch: Bauablaufstörungen und Bauzeitverzögerungen
23. September 2016, Berlin

Noch immer sind Bauablaufstörungen und daraus resultierende Bauzeitverzögerungen die größte finanzielle Verlustquelle für beide Vertragspartner. Deshalb will dieses Seminar Wege aufzeigen, wie durch qualifizierte und konsequente Aufbereitung und Darstellung der Sachverhalte unter Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen frühe außergerichtliche und damit kostengünstige Einigungsmöglichkeiten geschaffen werden können.

Referenten: Prof. Dr.-Ing. Andreas Lang, Dr. Edgar Joussen


Baurechtstreff 2016
7. Oktober 2016, Frankfurt am Main

Es tut sich einiges im Baurecht. Das neue Bauvertragsrecht steht vor der Tür, die Vergabereform mit der Änderung der VOB/A ist gerade abgeschlossen.
Der Baurechtstreff informiert Sie über diese aktuelle Rechtsentwicklung. Das Referententeam
erläutert und diskutiert mit Ihnen die Herausforderungen und Besonderheiten, die sich daraus für den Baubereich ergeben.
Was ist neu, was steht unmittelbar bevor und muss beachtet werden? Dabei steht die unmittelbare Praxisrelevanz der Vorträge im Vordergrund.
Der Baurechtstreff findet zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Baurecht und dem Forum Junges Baurecht e.V. statt.

Referenten: u.a. Vors. RiBGH Dr. Wolfgang Eick, RiBGH Prof. Dr. Andreas Jurgeleit.


Anlagenbauverträge – national und international
18. Oktober 2016, Düsseldorf/Neuss

In dem Seminar werden nationale und internationale Anlagenbauverträge umfassend dargestellt. Auf Besonderheiten von Projekten für erneuerbare Energien wird eingegangen. Neben Verträgen zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern werden auch Konsortial- und Nachunternehmerverträge angesprochen. Der Schwerpunkt liegt auf international gebräuchlichen Vertragsmustern. Die Darstellung erfolgt anhand einer Vielzahl praktischer Fälle und Fragestellungen.

Programm:
Begriffsklärung, Phasen eines Anlagenprojekts;
Konstellationen auf der Auftragnehmerseite (Turnkey, multi-contracting etc.);
Anlagenbauverträge und BGB;
Gängige internationale Vertragsmuster (FIDIC Yellow und Silver Book, World Bank Standard Bidding Documents Procurement of Plant, ICC Model Turnkey Contract etc.) und Probleme mit dem deutschen AGB-Recht;
wesentliche Vertragsregelungen (Vertragsbestandteile, funktionale Leistungsbeschreibung, Vollständigkeitsklauseln, Vergütungsmodelle, einseitige Änderungen des Leistungsumfangs, Bauzeitverlängerung, Verzugshaftung, technische Garantien, Abnahme, know-how-Schutz, der Engineer, Mängelhaftung, Haftungsbegrenzungen, Streitbeilegung)
Nachunternehmer- und Lieferverträge;
Konsortialverträge

Referent: Rechtsanwalt Volker Mahnken


Zu den Seminaren vom Werner Verlag



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